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Räudemilben
Die Räudemilbe ist der wichtigste Außenparasit des Schweines. Wie der Spulwurm führt die Räudeerkrankung zu einer deutlichen Verschlechterung von Tageszunahmen und Futterverwertung (um bis zu 12,5 %!).
Durch meist sporadische Bekämpfungsmaßnahmen ist die äußerlich leicht durch Hautrötung und Juckreiz erkennbare akute Form der Schweineräude selten geworden. Allerdings ist davon auszugehen, dass fast alle Schweinebestände von der nur schwer erkennbaren chronischen Form befallen sind, die für einen Großteil der wirtschaftlichen Verluste verantwortlich ist. Dabei sind typische Veränderungen durch chronische Räude im Bestand nur noch selten zu finden.
Eine Bestandsbehandlung mit einer lang wirkenden Injektionslösung verdrängt die Räude aus dem Bestand, weil die Infektionskette der Räudemilbe durchbrochen wird.