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Gelenkentzündungen und Arthritis

Kautablette gegen GelenkentzündungenDie neue Art Gelenkentzündungen zu behandeln

Gelenkentzündungen machen Ihrem Hund das Leben zur Qual. Jetzt gibt es eine neue Behandlung, die Ihren Hund wieder mobil macht und gleichzeitig wie eine Belohnung schmeckt. So kehrt die Lebensfreude schnell zurück.

Liebe Hundebesitzerin, lieber Hundebesitzer,

Nachfolgend finden Sie wichtige Informationen zum Thema Arthritis bei Hunden. Möglicherweise leidet Ihr Tier bereits darunter und Ihr Tierarzt hat schon eine Therapie mit Tabletten eingeleitet. In diesem Fall erfahren Sie hier, was Sie beachten müssen und wie Sie die Therapie unterstützen können. Vielleicht möchten Sie sich aber auch nur im Vorfeld informieren, wissen ob Ihr Hund gefährdet ist oder ob man vorbeugen kann. Auch dazu finden Sie in dieser Broschüre nützliche Informationen. Die Pfizer-Aktion "Lebensfreude statt Arthritis" kann Ihnen helfen, Ihrem vierbeinigen Freund ein langes, gesundes und glückliches Leben zu ermöglichen.

1) Was versteht man unter Arthritis?

Eine Arthritis oder Osteoarthritis (OA) ist eine entzündliche Erkrankung eines oder mehrerer Gelenke. Besteht die Arthritis über eine längere Zeit, kommt es u. a. zu einer Zerstörung des Gelenkknorpels und zu knochigen Zubildungen an den Gelenken. Jetzt spricht man auch von einer degenerativen Gelenkerkrankung. Insgesamt bewirken diese Veränderungen eine Gelenkentzündungen beim HundFunktionseinschränkung des Gelenkes und eine zunehmende Schmerzhaftigkeit bei Bewegung. Ihr Hund verliert seine Lebensfreude und Vitalität. Erkrankungen des Bewegungsapparates, also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Bänder, gehören zu den schmerzhaften Erkrankungen des Hundes. Sie stehen an zweiter Stelle der Erkrankungshäufigkeiten des Hundes. Die Arthritis ist eine der häufigsten Erkrankungen bei älteren Hunden. Betroffen sind dabei die beweglichsten und größten Gelenke des Körpers: Hüfte, Knie, Ellenbogen, Schulter und Wirbelsäule. Unbehandelt kann dies mit einer völligen Zerstörung der Gelenkstruktur und Versteifung der Gliedmaße enden.Eine Arthritis kann nicht geheilt werden. Durch die richtige Fürsorge und Behandlung wird die Lebensqualität Ihres Hundes aber deutlich verbessert. Es besteht auch die Möglichkeit, durch gezielte, dauerhafte Maßnahmen, das Fortschreiten der Arthritis zu verlangsamen.

2) Welche Ursachen hat die Krankheit?

Die Arthritis kann sehr verschiedene Ursachen haben:

  • Erbliche Erkrankungen
  • Wachstums- und Entwicklungsstörungen (z. B. Hüftgelenksdysplasie (HD))
  • Trauma und Verletzungen
  • Schädigungen der Gelenkflächen (durch Trauma, Bruch oder Gelenkentzündung)
  • Schädigung von Sehnen, Bändern, Muskeln und Menisken (z. B. durch Kreuzbandriss im Knie)
  • Übergewicht
  • Verschleiß und Abnutzung bei starker Belastung oder älteren Tieren
3) Welche Hunderassen sind besonders gefährdet?

Grundsätzlich können Hunde jeden Alters und jeder Rasse betroffen sein. Große, schwere und schnellwüchsige Hunde, wie z. B. Bernhardiner, Schäferhunde, Retriever, Neufundländer, findet man jedoch häufiger unter den Patienten. Mischlinge können aber auch betroffen sein.

4) Was bedeutet die Krankheit für Ihren Hund?

Die Arthritis ist je nach Schweregrad mit erheblichen Schmerzen verbunden. Die meisten Hunde ertragen ihre Schmerzen, ohne zu jaulen oder ständig zu lahmen. Deshalb ist es für Sie als Tierbesitzer u. U. auch schwierig, festzustellen, ob Ihr Tier Schmerzen empfindet. Daher muss man schon auf kleinste Anzeichen achten, um Schmerzen rechtzeitig zu erkennen. Die Schmerzen sind auch der Grund, warum Ihr Hund bestimmte Bewegungen vermeidet bzw. betroffene Gelenke schont. Dadurch verliert er seine Lebensfreude und Vitalität.

5) Wie können Sie erkennen, ob Ihr Hund an einer Arthritis leidet?

Es gibt erste Anzeichen, die beachtet werden sollten. Versuchen Sie, die im Folgenden aufgeführten Fragen gewissenhaft und genau zu beantworten.

  • Ist Ihr Hund ruhiger als sonst?
  • Hat er Schwierigkeiten beim Aufstehen?
  • Ist er besonders am Morgen oder nach Belastung steifer?
  • Springt er nicht mehr, so wie vorher, ins Auto, aufs Sofa, aufs Bett?
  • Steigt er Treppen so wie früher oder nur mit Mühe?
  • Möchte er sich nicht mehr so gerne bewegen wie sonst und läuft langsamer?
  • Lahmt er oder zeigt er deutliche, für Sie ungewohnte Ermüdungserscheinungen nach längeren Spaziergängen?
  • Sind seine Vitalität und Lebensfreude reduziert?

All das sind ernst zu nehmende Anzeichen, die Sie mit Ihrer Tierärztin bzw. Ihrem Tierarzt besprechen sollten.

6) Ist eine Arthritis heilbar?

Foto: Hund nimmt TabletteLeider nein. Ist das Gelenk erst einmal geschädigt, lässt sich der gesunde Zustand nicht mehr herstellen und die Krankheit verschlechtert sich in der Regel zunehmend. Durch die Schmerzen bei der Bewegung der Gelenke werden diese geschont und infolge der mangelnden Bewegung bilden sich die Muskeln zurück. Therapeutische Maßnahmen müssen deshalb rechtzeitig eingesetzt werden, damit die Muskulatur nicht zu stark zurückgebildet wird und durch gezieltes Training wieder aufgebaut werden kann. Da es sich bei der Arthritis um eine unheilbare Erkrankung handelt, die sich im Laufe der Zeit verschlimmert, ist die kontinuierliche Behandlung von großer Bedeutung. Nur so können die Schmerzen und Entzündungen dauerhaft gelindert werden. Neueste Untersuchungen zeigen auch, dass moderne Medikamente das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten. Eine frühzeitige und dauerhafte Behandlung der Arthritis ist also für den Therapieerfolg und damit für die Lebensqualität Ihres Vierbeiners von besonderer Bedeutung.